Unsere Kompostwerke arbeiten nach dem Herhof-Rotteboxenverfahren. Die Kompostierung erfolgt hierbei in folgenden Arbeitsschritten:
- Bio- und Gartenabfälle aus kommunalen und privaten Anlieferungen werden bei der Anlieferung verwogen. Störstoffe werden aussortiert. Metalle werden durch Magnetscheider abgeschieden.
- Eine schonende Materialaufbereitung (Zerkleinerung, Mischung) sorgt für optimale Luft-/Wasser-verhältnisse; das ideale Arbeitsfeld für die Mikroorganismen wird geschaffen. Das frische organische Material wird arbeitstäglich verarbeitet. Geruchsemissionen werden hierdurch minimiert.
- Die Intensivrotte in Herhof-Rotteboxen (7 – 10 Tage) erfolgt in abgeschlossenen Klimaräumen. Optimale Befeuchtung und Belüftung lassen die Mikroorganismen noch schneller und gründlicher arbeiten als bei der offenen Mietenkompostierung. Sickerwasser wird aufgefangen und komplett rückberieselt. Moderne Biofilteranlagen reinigen die gesamte Abluft aus den Boxen.
- Das Material erreicht in der Intensivrotte Temperaturen über 60°C. Unkrautsamen und Krankheitserreger werden abgetötet. Hygienisierter Frischkompost verlässt die Rotteboxen.
- Eine Nachrotte auf Dreiecksmieten (je nach Endprodukt 2 – 12 Wochen) beendet den Kompostierungsprozess. Während der Nachrotte werden die Mieten regelmäßig umgesetzt und nach Bedarf bewässert, um ständig ideale Lebensbedingungen für die Mikroorganismen zu schaffen.
- Die Absiebung und Konfektionierung des Kompostes erfolgt je nach Kundenwunsch auf unterschiedliche Korngrößen. Noch nicht komplett verrotteter Siebüberlauf (z.B. Aststücke) wird als wertvolles Strukturmaterial wieder in die Kompostierung rückgeführt.
